Kork (Männchen und Weibchen) auf Färöer und anderswo

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Figuren von Kneisterfink grüßen die Menschen auf Färöer und verknüpfen sich mit geschwungenen Botschaften mit den Sagen der Inselwelt. Der König von Gasadalur, die Trulla und die Fischerin sind aber keineswegs die einzigen Korkmännchen oder -weibchen, die es in andere Länder gezogen hat. Eine kleine, mir bekannte Auswahl hat den Weg nach Italien und Dänemark gefunden. Afrikanischen Boden haben Alte Wilde Korkmännchen in Mali betreten. Ja sogar bei unseren Antipoden in Neuseeland sind schon FC Union-Yogis gesichtet worden. Und, natürlich in Washington D.C. ist Kork auch vertreten.

Färöer

Italien

Dänemark

Mali

Neuseeland

Kambodscha

USA

 

 

Washington D.C.

von Ro2dabear

Kork ist nicht Einfalt, sondern Vielfalt

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Auf der überarbeiteten Seite Inspiration sind einige Beispiele zusammengetragen, wie stilistisch und thematisch vielfältig sich Korkfiguren gestalten lassen (Köche, Pfarrer, Tiere, Sport und vieles anderes mehr). Die Seite kann gar nicht die Spannbreite der möglichen Korkfiguren wiedergeben, sondern soll vielmehr dazu anregen, selbst Korkfiguren – ob Korkmännchen oder Korkmädchen – zu entwerfen und zu basteln. Und vielleicht mag ja auch der eine oder die andere seine Figuren nach dem Basteln als Bereicherung dem öffentlichen Raum anvertrauen. Da gilt: Reclaim Your City!
In diesem Jahr werde ich (Alte Wilde Korkmännchen) mich an der Friedenauer Südwestpassage Kultour in Berlin beteiligen. Die Künstler aus dem Kiez stellen am Wochenende vom 13. und 14. Oktober in ihren Wohnungen und Ateliers ihre Werke aus. Beim Alte Wilde Korkmännchen werden Fotos von Gudrun Borsdorff ausgestellt, die nun wohl schon weit über 2000 Korkmännchen und Streetyogis fotografiert hat. Es werden die vom Aussehen eher puristischen Alte Wilde Korkmännchen gebastelt. Und als weiteres Highlight wird es eine Ausstellung von diversen Streetartisten geben, die Korkfiguren basteln – aus Berlin und anderen Städten. Auf dem Foto oben sind einige Figuren von Kork Filuren, Korkbotschafter, Joy Fox, Jens Sterzcyk und Alte Wilde Korkmännchen zu sehen. Die Nachfrage bei anderen Streetartisten und deren Zusage lässt auf weitere Figuren hoffen.

Alte Wilde Korkmännchen (Wolfgang Pohl – Berlin) • Benjamin Curti (Lüdenscheid) • Fantomas (N.N. – Münster) • FC Union-Yogis (Ingo Lange – Berlin) • Jens Sterzcyk (Berlin) • Joy Fox (Josef Foos – Berlin) • Kneisterfink (N. N. – Münster) • Kork Filuren (Jan Oskar Andersen – DK Odense) • Korkbotschafter (Gudrun Borsdorff – Berlin)

Und wer nun auf die Idee gekommen ist, die Ausstellung mit eigenen Figuren zu bereichern, der ist herzlich aufgefordert sich mit mir in Verbindung zu setzen (Mail @ korkmaennchen.de)

#FreeDeniz – „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“ – 365 Tage in Haft und noch kein Ende – 16.2.2018 FREI tag

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Deniz Yücel ist seit einem Jahr in türkischer Haft. Eigentlich muss man sagen, er ist der persönliche Häftling von Recep Tayyip Erdoğan, nachdem der im April 2017 zur Frage einer Auslieferung von Deniz Yücel erklärt hat: „Auf keinen Fall. Solange ich in diesem Amt bin, niemals.“

Heute, am 14. Februar, erscheint das Buch von Deniz „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“, mit früheren Artikeln, u.a. mit den ihm zur Last gelegten Artikeln aus der Welt, einigen aus der taz und der Jungle World, sowie zwei neuen Artikeln, die er im Gefängnis geschrieben hat. Nautislus Flugschrift.

Seit fast einem Jahr gibt es auch #FreeDeniz-Korkmännchen, die auf Berliner Straßenschildern ihren Protest gegen die Unterdrückung der Pressefreiheit in der Türkei und für die Freilassung von Deniz ausdrücken. Auch wenn Korkmännchen ihren Bastlern und den Betrachtern Spaß machen, diese Korkmännchen sagen: „Wir sind ja nicht zum Spaß hier!“

Alle #FreeDeniz-Korkmännchen

 

Abenteuer Kambodscha

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Abenteuer Kambodscha

Andrea Künstle und Klaus Breuer haben in Berlin eine Firma, die professionelle Luftaufnamen mit Drohnen macht (Jokeair). Sie haben aber auch sonst viel Spaß im Leben, deshalb haben sie zum Beispiel das 500. Alte Wilde Korkmännchen mit ihrer Drohne in die Luft und zu Rundflügen über Oberschöneweide und das Tempelhofer Feld mitgenommen.
Im Moment sind sie für einige Monate in Kambodscha. Sie sind mit dem Fahrrad unterwegs und haben im Hänger ihre Drohne dabei. Mit dabei ist auch ein Alte Wilde Korkmännchen, das einem Kleinbauern in Kambodscha nachempfunden ist. Mit solchen Gießkannen wird dort mit der knappen Ressource Wasser umgegangen.
Wasser ist das Stichwort. Denn Andrea und Klaus wollen mit ihrer Tour auch ein Wasserprojekt in Kambodscha unterstützen. WASH steht für WAsser, Sanitäre Einrichtungen und Hygieneschulungen für Kambodscha.
Jeder der 5 Euro und mehr spendet, bekommt einen Link zugeschickt, mit dem er sein exklusives Luftbild aus Kambodscha abrufen (Donation Drone).
Und hier auf dieser Seite werden alle Fotos gesammelt, die Andrea und Klaus aus Kambodscha mit dem alte Wilde Korkmännchen gemacht haben.

Starkes Medieninteresse … Münster zum Dritten

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Invasion der Korkmännchen in Münster

Das WDR 3-Fernsehen, Lokalzeit Münsterland sendete am 13. November 2017 um 19.30 Uhr einen Beitrag über die Korkmännchen und Korkweibchen in Münster:

„In Münster-Wolbeck sind sie überall – kleine, aus Kork gebastelte Figuren. Ob als Nikolaus, als Rastafari oder als tanzendes Paar – die Korkmännchen begeistern.

Direkt neben der Nikolauskirche in Wolbeck steht er, ein kleiner Miniatur-Nikolaus aus Kork. Pfarrer Jörg Hagemann hat seinen Favoriten unter den Korkmännchen demnach schnell gefunden. Eine Antwort auf die Frage, wer hinter den Korkmännchen steckt, hat allerdings auch er nicht.
Lediglich eine mögliche Inspiration des Wolbecker Künstlers lässt sich finden. Josef Foos aus Berlin hat bereits hunderte Straßenschilder der Hauptstadt mit seinen Kunstwerken aus Kork verschönert. Die Suche nach dem Urheber in Münster bleibt demnach spannend.“

In der Mediathek des WDR ist das hier abrufbar.

Einen Tag später am 14. November 2017 hat SAT NRW mit dem Bericht <Korkmännchen in Münster> nachgezogen:

 

„Wie aus dem Nichts tauchen die kleinen Korkfiguren immer häufiger in Münster auf. Wir wollten wissen was dahinter steckt.“

Der Link von SAT NRW ist hier erreichbar. Einige der gezeigten Korkmännchen sind von Fantomas, andere von Kneisterfink.

Einige Tage später folgen die Westfälischen Nachrichten vom 18.11.2017

Kunst auf Straßenschildern, Ampeln und an Laternen. Invasion der Korkmännchen

Am 11.12. hat der WDR noch einmal nachgelegt – „Korkmännchen, die Suche geht weiter“:

 

 

Auch Antenne Münster hat berichtet. Dort gibt es sogar eine Versteigerung von Korkweibchen von Kneisterfink für den guten Zweck:

Antenne Münster Seitenaufruf und Video

Alte Wilde Korkmännchen goes Kambodscha

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Andrea Künstle und Klaus Breuer von Jokeair starten Anfang November für 4 Monate zu einer Tour durch Kambodscha. Die beiden und Alte Wilde Korkmännchen sind alte Bekannte. Zur Feier des 500. Alte Wilde Korkmännchen haben die beiden für das Korkmännchen eine Vorrichtung für den Quadrokopter gebastelt und es auf verschiedene Flüge mitgenommen, u.a. auf das Tempelhofer Feld und hoch hinaus über Oberschöneweide (Der Rote (Kork)Baron).

Durch Kambodscha wollen die beiden mit Fahrrad und Hänger reisen … und der Quadrokopter ist auch wieder dabei. Sie wollen aus dem Land aber nicht nur viele Eindrücke und Bilder zurückbringen, sondern dem Land auch etwas geben. Deshalb haben sie sich entschlossen viele Spenden für ein Wasserprojekt zu sammeln. Es geht um WASHWAsser, Sanitäre Einrichtungen und Hygieneschulungen für Kambodscha. Die Idee ist kleine und große Spenden dafür zu sammeln: Für jede Spende ab 5 Euro wird eine exklusive Luftbildaufnahme des Quadrokopters per eMail zugeschickt. Also Foto gegen Spende (mehr zur Spendenaktion auf Donation-Drone; ausführlicher und mit Details zu den Rädern auf der Seite von Radelmädchen).

… und Alte Wilde Korkmännchen geht mit nach Kambodscha. Exklusiv für die Reise und die Spendenaktion ist ein Korkmännchen entstanden, das einem kambodschanischen Kleinbauern nachempfunden ist, der immer mehr Mühen auf sich nehmen muss, um seine Ländereien zu bewirtschaften. In diesem Fall geht es um die Wasserentnahmen durch Stauseen am Oberlauf des Mekong (dazu ein Taz-Artikel).

 

Was das Korkmännchen in Kambodscha erleben wird, ist noch keineswegs klar. Im Moment macht es sich erst mal mit den Fahrrad vertraut, wie auf dem Foto von Andrea zu sehen ist. Immerhin schon mal Korkgriffe! Und jetzt gilt <Ready for lift-off>, die Spannung steigt. Wer dem Projekt auf Facebook folgen will guckt unter @DJokeairDonationDrone.

Der Wasserträger macht sich mit dem Fahrrad vertraut. Kork zu Kork!

Here we go! Im Zug von Bangkok an die kambodschanische Grenze.

Street-Yoga im Museum

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ungeniert / engagiert

kunst aus den strassen berlins

Ausstellung in der Kunsthalle Wilhelmshaven vom 23. Juli bis 24. September 2017

von den Ausstellungskuratoren Caro Eickhoff, Ale Senso und Jürgen Fitschen

Neben einer ganzen Reihe von Streetartisten aus Berlin, Italien und Wilhelmshaven wurde Joy Fox von den Kuratoren eingeladen und war mit einer Installation im Museum und einigen Exponaten auf den Straßen von Wilhelmshaven vertreten:

Kunst aus den Straßen Berlins auf den Straßen Wilhelmshavens

Grüße von der Mitscherlichstraße in Wilhelmshaven

JoY-Garten bei der Installation

  • aus Berlin dabei (1UP, Various & Gould, SP38, Ale Senso, Medienkollektiv Pappsatt, Reclaim Your City, Lapiz, Johannes Mundinger und Sophia Hirsch, Damian Yves Rohde, Thilan Stiller, Matthieu Martin)
  • aus Italien (Dissenso Cognitivo, il baro)
  • aus Wilhelmshaven (Thorben Ide, Thorben Schiel, Skore79 und Yety)

Wenn die Kuratoren die ausgestellte Streetart beschreiben, kann sich das schon mal so anhören <… öffentlich im weitesten Sinn … im Spannungsfeld zwischen allem Wirklichen und jedem Möglichen … entsteht aus reinem Spaß, anarchischer Lust, aber auch aus Wut und Zorn … Immer tritt die Street Art – dankbar oder quertreibend – ein in den Rhytmus der Großstadt, bestimmt ihn mit, hängt zugleich von ihm ab und verändert sich mit der Metropole, was notwendig zu einer begrenzten Lebenserwartung führt.>

Streetart ist vergänglich, was bleibt ist die 64-seitige Dokumentation.

Caro Eickhoff macht in Berlin auch Streetart-Führungen und hat einen taz-blog, in dem sie von der Ausstellung und ihrer Vorbereitung berichtet hat. Aus dem Blog stammen auch die Fotos von den Installationen von Joy Fox.

 

Von Korkweibchen, Masematte und queerem Kork … Münster zum Zweiten

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Kneisterfink schreibt, dass <die ‚Übermacht‘ der Korkmännchen geradezu nach Korkweibchen schrie>. Na und wie lässt sich so etwas ändern? Einfach, indem man selber am Korkunwesen teilnimmt, selber welche bastelt und in die Welt setzt. Wenn das dann auch noch in Münster geschieht, dann entwickelt sich Münster so allmählich zu einem Hotspot nicht nur in Westfalen. Schon vor wenigen Wochen gab es hier einen ersten Bericht über Münster. Kneisterfink hat nicht nur eine Mail geschrieben, sondern auch eine erste Ladung Fotos übermittelt. Nicht nur hübsche und zierliche Korkweibchen sind dabei, sondern auch ein gestandener Sternekoch und sogar ein herziges Pärchen.

Die Street-Yogis von Josef Foos hatten, wie er sagt, eigentlich gar kein Geschlecht. Und erkennbar ist das in der Regel auch nicht, denn nur wenige Figuren von ihm tragen ausgesprochene Frauenklamotten wie z.B. Bikini. Die Alte Wilde Korkmännchen sind zu ihrem Geschlecht gekommen, weil irgendwer Fotos von Yogis ins Netz gestellt hat und die dann Korkmännchen genannt hat. Der Name und damit ohne weiteres Nachdenken auch das Geschlecht ist dann von mir für meine Figuren übernommen worden. So, nun ist das auch noch mal erklärt. Und darüber hinaus glaube ich, dass es beim Kork sowieso auch LGBT und jede Menge Queeres gibt. Deswegen schreibt Kneisterfink mir wohl auch: <Ist es nicht besonders schön, dass ‚Korkwesen‘ in so vielen bunten unterschiedlichen Stilen auftauchen und Freude verbreiten?>

Bleibt eigentlich noch zu klären, was es mit dem Kneisterfink auf sich hat. Kneisterfink, das ist Masematte. Masematte muss man nicht kennen, besonders nicht, wenn man nicht aus Münster kommt. Aber es macht Sinn etwas über Masematte zu wissen. Masematte ist ein regionaler Soziolekt aus Münster, den die Nazis wie so vieles anderes auch fast verdrängt und vernichtet haben, weil sie mit Abseitigem und Vielfalt so gar nichts am Hut hatten. Ganz ist ihnen das – so scheint es – nicht gelungen. Denn sonst gäbe es ja den Keisterfink nicht. Jedenfalls ist der Kneisterfink einer oder eine oder <jemand, der genauer hinschaut> und darum gehe es doch beim Korkunwesen, um dieses <Entdecken mit Augenzwinkern>. Und jemand, der nicht genauer hinguckt, sieht sowieso keine Korkmännchen oder Korkweibchen und etwas Queeres wird er in ihnen schon gar nicht sehen.

Korkmännchen Kalender 2018

Schon für die beiden Jahre 2016 und 2017 hat das Digital-Druck-Zentrum Berlin (www.ddz-berlin.de) einen Tischkalender mit Street-Yogis und Alte Wilde Korkmännchen für seine Kunden produziert.

Jetzt ist der neue Kalender für das Jahr 2018 fertig geworden. Das ddz-berlin hat den Kalender zusammen mit Gudrun Borsdorff (Gudrun auf Facebook, sie hat die Fotos gemacht) und Alte Wilde Korkmännchen konzipiert. Einen Eindruck vom Kalender liefert die Diashow der Kalenderseiten:

Die Rückseite zeigt das jeweilige Straßenschild mit dem Street-Yogi oder dem Alte Wilde Korkmännchen. Der Kalender hat DIN-A4-Breite (21 cm) und ist etwa 10 cm hoch.

In begrenztem Umfang ist der Bezug des Kalender gegen eine Schutzgebühr von 5 € möglich. Übrigens ein ideales Mitbringsel in den letzten Monaten des Jahres. Wer Interesse daran hat, schreibt eine Mail mit seinen Postangaben an Kalender@Korkmaennchen.de .

Die Diashows der Kalenderblätter der Vorjahre sind im Beitrag Korkmännchen Kalender 2017 zu sehen.

Ein >Fernsehstar< tritt ab

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Streetart ist vergänglich, selbst wenn es lange nicht so scheint. Einer der Ur-Ur-Ur-Street-Yogis von Joy Fox ist gerade dabei zu verschwinden. Die Yoga-Figur Prasaritta Padottanasana gehörte mit zu den ersten Figuren, die Josef Foos auf die Straßenschilder Neuköllns setzte. Am 26.2.2011 war der Yogi der Star eines Berichtes im Tagesschau Nachtmagazin über Kunst im öffentlichen Raum.

Prasaritta Padottanasana am Maybachufer sah man schon lange sein Alter an.
Hier ein Foto von 2014

 

Mitschnitt Tagesschau Nachtmagazin <Kunst im öffentlichen Raum>

Es wird Herbst, die Blätter fallen runter, du stehst machtlos da … sagt ein chinesisches Sprichwort. Vielen Dank für die Standhaftigkeit, auch wenn es nun vorbei ist.
Weitere Bilder zu Streetart ist vergänglich