Mehr über Street-Yoga von Josef Foos

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Wer möglichst alles über Josef Foos und die Street-Yogis wissen will, sollte am besten seine Homepage aufrufen: http://www.street-yoga.de/. Es gibt dort neben der Galerie, in der immer die neuesten Entwicklungen der Yogis gezeigt werden, eine Reihe spezieller Seiten, die sehr lohnen. Vor allem empfehle ich die Seiten zum Medienecho (mit Verweisen auf Tagesthemen, RBB, Youtube-Videos, Zeitungsartikel usw.) und zu den Streetartisten (die die enorme Vielfalt der Figuren zeigen und oft eine Hommage an andere Streetartisten sind). Für Freaks gibt es die Seite Daten (mit einer chronlogischen Auflistung besonderer Ereignisse, egal ob es der Kleberwechsel ist oder die Kreation einer neuen Figurenreihe).

Hier auf dieser Seite greife ich aus dieser Fülle einige wenige Aspekte heraus, die ich für besonders prägnant halte oder die für Alte Wilde Korkmännchen wichtig gewesen sind.

2016

Mit Glitzer und Haar ein neues Gesicht zeigen

Während Alte Wilde Korkmännchen Jahr für Jahr puristisch in nacktem Kork daher kommen, haben sich die Street-Yogis mit der Zeit deutlich geändert und sind seit einigen Jahren oft koloriert. Und wenn 2015 das Jahr der Sonnenschein-Yogis mit ihrem roten Körper und der gelben Sonne war, dann ist 2016 das Jahr der Haare, des Glitzer und dem neuen Gesicht. Das Alles gab es auch vorher schon bei Street-Yogis – hin und wieder in dieser oder jener Form, aber nicht als prägendes Element. 2016 bestimmen der Glitzer und die bunten Neon-Streifen das Aussehens. Hinzu kommen Haare. Ob aus Wolle, Glitzer oder Neon-Streifen, der Kopf und sein Aussehen werden wichtiger. In der zweiten Jahreshälfte ersetzt dann Pappmaché zuweilen den Kork – Neue Gesichter braucht das Land heißt thematisch eine Figur aus .

Einen Überblick über diese Neuheiten bei den Street-Yogis zeigen einige Fotos von Kork Botschafter. Das neue Gesicht ins Licht gesetzt:

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2015

Kork in Acryl

Die Street-Yogis gehören mittlerweile so sehr zum Stadtbild, dass sie auch Eingang in andere Kunstformen finden. Z.B. in den Stadtansichten und Kiezbildern von Marita Eley, die auch als Postkarten zu finden sind. Plötzlich gibt es Korkmännchen und Street-Yogis nicht nur auf Straßenschildern zu entdecken, sondern auch im Schreibwarenladen und am Kiosk:

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Dynamisches Kreuzkölln
Acryl auf Leinwand 24 x 18 cm bzw. Postkarte A6 © Marita Eley – www.eleydesign.de

2014

„Street-Yoga ist ein offenes Projekt“

Josef Foos fordert auf seiner Homepage mit einer Bastelanleitung zum Do-It-Yourself auf und hat wiederholt betont: „Street-Yoga ist ein offenes Projekt, an dem jeder mitmachen kann“ (Kleine Glücksbringer). Follower ermuntert er und freut sich über sporadische wie auch beständige Aktivitäten, die in der Galerie der Homepage gern hervorgehoben werden, wie z.B. die Geige spielende Figur bei der Musikhochschule in Stuttgart.

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Hinweise zum Do-It-Yourself →DIY

2013

Über 1000 Street-Yogis – überall, immer mehr

2013 bastelt Joy Fox den 1000. Street-Yogi. Überall sind sie nun in der Stadt zu finden. Immer mehr Kiez- und Stadtteilzeitungen berichten. In der Recherche stützen sie sich oft auf frühere Artikel, weswegen noch jahrelang die Zahl von 350 Yogis durch die Gegend geistert. Dass die Redakteure es bei ihren Fotos dann auch noch mit den zunehmend auftauchenden Alte Wilde Korkmännchen zu tun bekommen – geschenkt. Kork ist Kork und freuen kann man sich über jede neue Korkfigur. Und Alte Wilde Korkmännchen freuen sich insgeheim über jede neue „Verwechselung“ wie hier in der „Stadtteilzeitung Schöneberg Friedenau Steglitz“:

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2012

On the run with Street-Yogi

2012 hat -lucky cat- Joy Fox auf einer Klebetour begleitet und diese Fotoserie auf Flickr eingestellt. Die Tour demonstriert indirekt die Verbindung von Joy Fox zur Streetart-Szene; das war keineswegs von Anfang an der Fall. (Im Flickr-Album einfach weiterclicken).

On the run with Street Yogi

2009

Mein erster Street-Yogi | Korkmännchen

Beim Joggen im Volkspark Wilmersdorf bin ich am 5.9.2009 auf der Carl-Zuckmayer-Brücke auf einen der ersten von Street-Yogis von Josef Foos gestoßen und war sofort begeistert. So begeistert, dass ich noch am Nachmittag mit dem Fahrrad dorthin gefahren bin und eine Aufnahme davon gemacht habe. Zum Glück! Denn Josef hatte den Yogi noch nicht dokumentiert und als er das zwei Tage später nachholen wollte, war der Yogi verschwunden. Ein früher Hinweis darauf, wie vergänglich Streetart sein kann.

SONY DSC

Nach der Zählung auf der Street-Yoga-Homepage (http://www.street-yoga.de/galerie-2010.html#12) handelt es sich um den zwölften Yogi, von dem Josef nur noch die Beine sehen konnte, als er wieder kam. In mir war damit eine Saat gelegt, die später aufging.